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1. Juni 2021
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4:59

Die Projektreihe Experimente der van der Koelen Stiftung für Kunst und Wissenschaft geht nach dem Erfolg der ersten Ausstellung – Experimente I · 4+8+2 im Jahr 2015 – in eine weitere Runde. Dieses Jahr bekommen wieder acht Kunsthistoriker*innen der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und vier junge Künstler*innen der Region sowie ein Kulturanthropologe die Möglichkeit, gemeinsam eine Ausstellung vom 18. August bis zum 30. September 2021 sowie den dazugehörigen Katalog zu realisieren.

Die Projektreihe Experimente wurde 2015 von der Galeristin Dr. Dorothea van der Koelen ins Leben gerufen und soll jungen engagierten Kulturschaffenden die Gelegenheit bieten, ihre universitäre Bildung um eine praktische Ausbildung zu erweitern. Der Fokus des Projektes liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Künstler*innen Ruben Brückel, Helena Hafemann, Martina Lang, Philipp Neßler und den Kunsthistoriker*innen Larissa Frömel, Jasmin Gnest, Nina Lermann, Jamie Mayland, Sophia Sarbinowski, Janina Schilder, Kira Schmitt, Maria Vogt sowie dem Kulturanthropologen Antonio Quint Vila.

Ein weiteres Ziel der Veranstaltung ist es, junge Künstler*innen mit Kunsthistoriker*innen zu vernetzen, welche eine berufliche Zukunft im Kunstbetrieb anstreben und sich somit auch zukünftig gegenseitig beraten und unterstützen können. Ein wichtiger Bestandteil dieser Vernetzung, ist die gemeinsame Gestaltung und Veröffentlichung eines Kataloges, welcher nicht nur die Ausstellung dokumentieren soll, sondern auch wissenschaftliche Texte zu jeder künstlerischen Position beinhalten wird. Die vier wissenschaftlichen Beiträge sollen in Zusammenarbeit zweier Kunsthistoriker*innen und eines Künstlers oder einer Künstlerin im Anschluss an mehrere Arbeitsbesprechungen verfasst werden. Somit erhalten die Projektteilnehmer*innen nicht nur außergewöhnliche Einblicke in die Koordinierung und Kommunikation mit Sponsoren und Pressevertretern, sondern werden auch an der kuratorischen Gestaltung des Projektes beteiligt.

Die Teilnehmer*innen des Projektes gewinnen somit nicht nur wertvolle Erfahrungen für ihr zukünftiges Berufsleben, sondern bereichern das Projekt auch in einem regen Austausch, welcher einen einmaligen Einblick in die jeweils andere Disziplin ermöglicht.

Wollen Sie mehr über die Aktivitäten der van der Koelen Stiftung für Kunst und Wissenschaft erfahren? Dann sollten Sie auch die Homepage der Stiftung besuchen. Neue Filme erscheinen regelmäßig in unserem Youtubekanal.

Die Künstler und ihre Teams

Ruben Brückel Sophia Sarbinowski, Nina Lermann & Maria Vogt

Der im Jahre 1996 in Zürich geborene Maler Ruben Brückel, lässt sich in seinen Arbeiten durch städtische Impressionen beeinflussen und ist in seiner Materialwahl, Tempera, Ölfarbe, Marker, Sprühfarbe, Beton, Leinwand und Karton, so vielseitig wie das urbane Leben selbst. Derzeit studiert Ruben Brückel Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz in der Klasse für Malerei bei Professor Winfried Virnich.

Helena Hafemann Janina Schilder & Larissa Frömel

Die 1997 in Wiesbaden geborene Bildhauerin & Installationskünstlerin Helena Hafemann befasst sich in ihren Arbeiten mit Alltagsgegenständen, die durch eine Neukontextualisierung nicht nur ihrer Funktion sondern auch ihren Wertekonzepten entwachsen. Derzeit studiert sie Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz in der Klasse für Medienkunst bei Professor Dieter Kiessling.

Martina Lang Jasmin Gnest & Antonio Quint Vila

Die 1997 in Naila, Bayern geborene Bildhauerin & Installationskünstlerin Martina Lang untersucht in Ihrer Arbeit das große poetische Potential von technischen Gebrauchsgegenständen, indem Sie diese dazu ›auffordert‹ ihre Wünsche und Emotionen mit den Betrachtenden zu teilen.

Derzeit studiert Martina Lang Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz in der Klasse für Bildhauerei bei Professor Martin Schwenk.

Philipp Neßler Jamie Mayland & Kira Schmitt

Der 1997 geborene Bildhauer und Installationskünstler Philipp Neßler thematisiert in seinen Objekten den Anschein des Materials. Mit potemkinschen Absichten konfrontiert er den Betrachter mit durch den Gebrauch bekannten Formen, die sich stets durch ihre Materialität einem Nutzen entziehen. Derzeit studiert Philipp Neßler Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz in der Klasse für Bildhauerei bei Professor Martin Schwenk.

Anfrage

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Lore Bert

Ways of Worldmaking · Weisen der Welterzeugung

Gutenberg-Museum Mainz 2.7.2021 18 Uhr
CADORO Zentrum für Kunst und Wissenschaft 3.7.2021 11 - 13 Uhr
Dr.  Dorothea  van der Koelen

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